InnovationsDialog der BERLINER REPUBLIK

"Strommarkt der Zukunft"

23.09.2015 - Über das Ziel herrscht weitgehend Einigkeit: 2022 soll das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz gehen und der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung schon drei Jahre später bei 40 bis 45 Prozent liegen. Doch der Weg dorthin bleibt Gegenstand vieler zum Teil leidenschaftlich geführter Diskussionen. Die bevorstehende Reform der Ökostromförderung könnte die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern gefährden, denn die dezentrale Energiewende droht zu einer Energie-wende der Big Player zu werden. Das kürzlich vorgestellte neue Strommarktdesign wirft noch viele weitere Fragen auf: Reicht es wirklich, den Energiemarkt an einigen Stellen zu reformieren? Oder braucht es letztlich doch einen Kapazitätsmarkt? Offen ist auch, wie schnell sowohl Angebot als auch Nachfrage flexibler werden können, um die schwankenden Erträge aus den »Renewables« auszugleichen.



Bei unseren Innovationsdialog möchten wir deswegen folgende Fragen diskutieren:

 

·         Mit welchen Innovationen reagieren Autohersteller auf die neuen Herausforderungen an

Mobilität?

·         Wie kann sichergestellt werden, dass die Energiewende ihre hohe Akzeptanz beibehält und auch örtliche Investoren (»Bürgerenergie«) weiter zum Zuge kommen können?

·         Ist der im kürzlich vorgestellten Weißbuch vorgesehene Strommarkt 2.0 wirklich der richtige Weg, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten? Oder braucht es letztlich doch Kapazitätsmärkte?

·         Wie können Investoren sicher sein, dass es bei den bestehenden Regeln bleibt?

·         Wie kann die Industrie ins Boot geholt werden, von der ein hoher Beitrag zur Flexibilisierung der Nachfrage erwartet wird?

·         Kann bei der Diskussion um den Bau der Stromtrassen in Bayern, den »Hauptschlagadern der Energiewende«, ein Kompromiss gefunden werden, der langfristig trägt?

·         Wie sollten die Kosten der Energieversorgung in Zukunft verteilt werden? Was wären die richtigen Schritte bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten?

 

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden die Mitherausgeberinnen und Mitherausgeber der Zeitschrift Berliner Republik Hubertus Heil MdB und

Matthias Ilgen MdB und andere über diese und weitere Fragen diskutieren.

 

 

Zu unserem Innovationsdialog laden wir Sie herzlich ein. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich über den Link in der linken Spalte, oder per Mail an netzwerk.berlin@spdfraktion.de an. 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.



PROGRAMM

17.30 Uhr    Einlass

18.00 Uhr    Grußworte
Begrüßung: Dr. Tobias Dürr, Chefredakteur der Berliner Republik

 

18.10 Uhr    Einführung: Hubertus Heil MdB,
stellv. Fraktionsvorsitzender für Wirtschaft, Energie, Bildung, Forschung
Mitherausgeber der Berliner Republik

 

18.25 Uhr    Impuls I: Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik,
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

 

18.35 Uhr    Impuls II: Sophie Müller-Godeffroy und Laure Kaelble,
Referentinnen im Grundsatzreferat Strom und Versorgungssicherheit,
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

     

18.45 Uhr    Podiumsdiskussion

Matthias Illgen MdB

Sophie Müller-Godeffroy, Referentin BMWi

Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer ARGE Netz GmbH & Co. KG

Dr. Stephan Krieger, BDEW e.V.  (angefragt)

Jan Aengenvoort, Next Kraftwerke GmbH

      Moderation: Jakob Schlandt, Redaktion BIZZ energy today

 

20.00 Uhr    Fazit und Ausblick: N.N. (MdB)

 

20.15 Uhr    Get-Together mit Buffet und Getränken

 
     ca. 21.00 Uhr     Ende der Veranstaltung



Icon Einladung und Programm des InnovationsDialoges (PDF)
Icon Homepage der BERLINER REPUBLIK
Icon Tagungsmappe zum Innovationsdialog
Icon Sie können den InnovationsDialog hier jederzeit nachhören