Netzwerktreffen mit Dr. Ralf Stegner

"Die SPD in der Großen Koalition"

30.01.2014 - 30.01.2014 – Der neue Sprecher des Netzwerk, Martin Rabanus, eröffnete die Saison der Netzwerktreffen mit dem ebenfalls frisch gewählten stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden Dr. Ralf Stegner als Gast. Ralf Stegner war an den Koalitionsverhandlungen mit der Union beteiligt und hat bei den SPD-Mitgliedern für die Annahme des Vertrages geworben. Dies nur, so Stegner, weil er selbst von dem erfolgreichen Ergebnis der Verhandlungen überzeugt war.
„Das schwache Ergebnis bei den Bundestagswahlen ehrlich zu analysieren und mit den Ergebnissen konstruktiv umzugehen und anzupacken“, so Rabanus, „ist eine Aufgabe, die sich das Netzwerk für die nächsten Monate vorgenommen hat“.
Ralf Stegner gab in diesem Sinne einen tollen Aufschlag. Er sprach klare Worte, wo er in unserer Partei Schwachstellen sieht und nachgebessert werden muss. Mit einem starken Selbstbewusstsein für unsere Partei sieht er die Rolle der SPD in der Großen Koalition zu verändern und vor allem „zu bewegen“. Die SPD muss gut regieren, ganz im Sinne der Worte seines Vorbildes Willy Brandt, um das Leben der Menschen zu verbessern – nur daran lässt sich gute Politik messen und die kann die SPD. Ziel der Partei muss es sein, „wählbar zu sein“. Die Große Koalition als „Lebensabschnittspartnerschaft, die 2017 enden sollte“ zu sehen, stieß auf große Zustimmung beim Plenum. Daher müsse es in den kommenden Jahren darum gehen, gute Politik zu gestalten, um 2017 wieder die Kanzlerin oder den Kanzler zu stellen. Ziele, die sich Ralf Stegner persönlich gesetzt hat, sind, die Partei als „Gerechtigkeitspartei“ zu profilieren, die Wahlergebnisse in Ostdeutschland zu verbessern und zukünftig stabile Gesprächsfäden zu Linke, Grüne und FDP aufzubauen.
Natürlich blieb auch genug Zeit für das Publikum, Fragen loszuwerden: Sichtlich bewegt hat dabei die Gäste das Thema „gleiche Entlohnung für Männer und Frauen“, das Mitgliedervotum, aber auch die anstehenden Landtagswahlen.

 

 

 

 

 

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