11. gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Univesität für Verwaltungswissenschaften Speyer, der Landesvertretung Rheinland-Pfalz und des Netzwerk Berlin

„Der Kampf gegen Rechtsextremismus und die deutschen Sicherheitsbehörden“

07.11.2012 - Zusammen mit Experten aus Wissenschaft, Medien und Politik diskutierte das Netzwerk Berlin am 7. November 2012 über die künftige Rolle und Bedeutung der deutschen Sicherheitsbehörden in Deutschland im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Dabei flossen die Ergebnisse, die der NSU-Untersuchungssauschuss bisher geliefert hat, in die Diskussion ein.

Im Vordergrund stand die Frage, die sich auch der Untersuchungsausschuss stellt, warum die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden an vielen Stellen nicht oder nur mangelhaft funktioniert hat. Dabei wurden Vorschläge diskutiert, wie Kompetenzgerangel, unzureichende Koordinierung und unterschiedliche Arbeitsweisen künftig vermieden werden können.

Nach Impulsen von Dr. Eva Högl, Sprecherin des Netzwerk Berlin und Obfrau der SPD-Bundestagsfraktion im NSU-Untersuchungsausschuss, Mariam Lau ("Die Zeit") und Prof. Dr. Hajo Funke (Freie Universität Berlin) entwickelte sich eine spannende Podiumsdiskussion. Hieran nahmen auch Michael Hartmann, Vorstandsmitglied Netzwerk Berlin und innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sowie Clemens Binninger, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im NSU-Untersuchungsausschuss teil. Begrüßt wurden die Gäste zu Beginn von Antonio Giarra-Zimmermann (Landesvertretung Rheinland-Pfalz), Sebastian Edathy, Netzwerk Berlin und Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses und Prof. Dr. Stefan Fisch, Prorektor der Deutschen Universität für  Verwaltungswissenschaften Speyer. 

Icon Einladung zu dieser Fachtagung (PDF)
Icon Kooperationspartner: Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften (Speyer)
Icon Kooperationspartner: Landesvertretung Rheinland-Pfalz