Pressemitteilung des Netzwerks Berlin:

Netzwerk Jahrestagung zu Generationen, Gemeinwohl, Gerechtigkeit: Die Zukunftsfähigkeit des Sozialstaates

19.06.2003 - Zu seiner diesjährigen Jahrestagung lädt das Netzwerk Berlin in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Zeitschrift Berliner Republik zum Thema „Generationen, Gemeinwohl, Gerechtigkeit – Die Zukunftsfähigkeit des Sozialstaates“ am kommenden Wochenende (21. und 22. Juni) nach Potsdam ein.

Zu dieser Tagung werden etwa 170 Teilnehmer erwartet. Prominente Referenten sind unter anderem die Sozialexperten Prof. Dr. Dr. Bert Rürup, Prof. Dr. Diether Döring, Dr. Klaus Jacobs und Prof. Dr. Uta Maier, der ehemalige dänische Ministerpräsident Poul Nyroup Rasmussen, der Vorsitzende der niederländischen Sozialdemokraten Wouter Bos, das Vorstandsmitglied der BASF Eggert Voscherau, Prof. Dr. Wolfgang
Schroeder von der IG Metall, der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Bundestages Dr. Rainer Wend, die Journalisten Maike Rademaker (Fincial Times Deutschland), Dr. Richard Meng (Frankfurter Rundschau), die Politikwissenschaftler Dr. Gerd Mielke und Prof. Dr. Franz Walter sowie der SPD-Generalsekretär Olaf Scholz, der britische Labour-Abgeordnete Ben Bradshaw und die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Nina Hauer.

An diesem Wochenende sollen die vielfältigen Herausforderungen an die Zukunftsfähigkeit des Sozialstaates diskutiert werden. Dabei spielen die Erfahrungen unserer europäischen Nachbarländer sowie das Verhältnis von wirtschaftlichem Wachstum und sozialer Sicherheit ebenso eine Rolle wie die aktuellen Reformprojekte der Agenda 2010 in der Altersvorsorge, dem Gesundheitssystem und der Familienpolitik. Die Einbettung der Thematik in die Diskussion über ein sozialdemokratisches Reformprogramm, das über die kommenden Jahre wirkt, wird den Abschluss der Tagung darstellen. Die Debatten bilden die Grundlagen für ein Positionspapier, mit dem sich das Netzwerk Berlin noch im Juli zu den anstehenden wirtschaftlichen und sozialen Reformen zu Wort melden wird.

Nähere Informationen erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Netzwerks Berlin.