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Pressemitteilung des Netzwerks Berlin:

Das Netzwerk Berlin begrüßt den Vorschlag der SPD-Parteiführung zur Rentenpolitik als geeigneten Kompromiss.

23.08.2010 - Das Netzwerk Berlin begrüßt den Vorschlag der SPD-Parteiführung zur Rentenpolitik als geeigneten Kompromiss. Wir halten an der Rente mit 67 Jahren fest, die bis 2029 in Stufen endgültig eingeführt sein muss, damit nicht noch mehr Lasten auf die junge Generation verlagert werden.

Wir möchten seine sicher und solidarisch finanzierte Rente für alle Menschen ermöglichen. Die Grundvoraussetzung dafür ist die Schaffung von guter Arbeit, gerade auch für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das Netzwerk bekräftigt aus diesem Anlass seine Forderung, die Möglichkeiten für die Beschäftigung älterer Menschen zu erhöhen und flexible Übergänge in die Rente, gerade bei besonders belasteten Berufsgruppen zu schaffen.   Link weiter...

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Dr. Hans-Peter Bartels MdB

"Zehn Jahre Zentrismus - und wie weiter?"

22.02.2010 - Auch das "Netzwerk Berlin" wird zehn Jahre alt. Die Vereinigung sozialdemokratischer Abgeordneter galt schnell als "Schröders junge Truppe" - eher zu Unrecht. Im zweiten Jahrzehnt werden die Netzwerker und ihre Zeitschrift neue Fragen zu debattieren haben.

Gegründet in der Aufbruchphase nach dem überwältigenden Wahlsieg Gerhard Schröders 1998 konnte das „Netzwerk Berlin“ beinah elf Jahre sozialdemokratischer Regierungsarbeit begleiten. Mehr Geschichte hat es als Fraktions- und Parteiströmung noch nicht. Mit dem Wahldesaster vom 27. September 2009 beginnt eine neue Zeit, Oppositionsarbeit.

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Sigmar Gabriel MdB

"So kommt die SPD wieder in die Mitte der Gesellschaft"

22.02.2010 - Wenn die Sozialdemokratie erneut erfolgreich sein soll, dann muss sie ihre Werte erkennbar leben und enge Verbindungen zur Lebenswirklichkeit der Menschen knüpfen. Allein daraus erwachsen Glaubwürdigkeit und Vertrauen - Schritt für Schritt.

Die deutsche Sozialdemokratie hat im vergangenen September eine historische Niederlage erlitten. Mit einem Verlust von zehn Millionen Wählerinnen und Wählern seit 1998 haben wir die Hälfte unserer Anhängerschaft verloren. Ähnlich geht es fast allen sozialdemokratischen Parteien in Europa. Daran zeigt sich ganz deutlich: Die Menschen wissen nicht mehr, wofür die Sozialdemokratie heute steht.

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Hubertus Heil MdB

"Den Fortschritt von gestern bewahren - aber reicht das?"

22.02.2010 - Der große Historiker Tony Judt beschwört die Sozialdemokratie, um jeden Preis die zivilisatorischen und sozialstaatlichen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts zu verteidigen - zu Recht. Aber bloße Defensive kann nicht das sozialdemokratische Leitmotiv unserer Zeit sein. Ohne einen positiven Fortschrittsbegriff würden wir das Erreichte erst recht wieder einbüßen.

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Carsten Schneider MdB:

Die Mitte nicht aufgeben

12.11.2009 - Die Versuchung, sich nach links zu orientieren ist für die groß. Aber dort kann die SPD keine Wahlen gewinnen. Was fehlt, ist ein neues positives Leitbild für die Partei. (...)

Offensichtlich erwartet die gesellschaftliche Mitte von der SPD mehr als den bloßen Bau von Trutzburgen gegen die Kräfte der Märkte. Dringend notwendig wäre, dass die SPD ein eigenes positives Leitbild vertritt, wie wir angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wirtschaften sollten: Viel häufiger als bisher sollten Sozialdemokraten auch von den Chancen der Globalisierung sprechen, von Zukunftsbranchen wie den Alternativen Energien, in denen neue Arbeitsplätze entstehen, von einem handlungsfähigen Staat, der reguliert und fördert, und von vorsorgender Sozialpolitik, die die Menschen im unvermeidlichen Strukturwandel stärken und unterstützen kann.

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