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20. Innovationsdialog der BERLINER REPUBLIK

Sparen durch Vorbeugen? - Prävention und Effizienz im Gesundheitssystem


01.07.2009 - Das deutsche Gesundheitssystem hat ein Finanzierungsproblem. Ursache hierfür sind in hohem Maße stetig wachsende Kosten. Beispiel Rückenleiden: Rund 70 Prozent der Bundesbürger klagen pro Jahr über Beschwerden mit dem Kreuz. Häufig werden Symptome, nicht aber Ursachen behandelt. Die daraus resultierenden Kosten für Behandlung, Reha-Maßnahmen und Produktivitätsverluste summieren sich auf jährlich 48,9 Milliarden Euro.

Die Suche nach Wegen zur Effizienzsteigerung des Systems gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Gesundheitspolitik. Welche Rolle kann Prävention dabei spielen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, welche dagegen wirkungslos? Brauchen die Bürger klare Vorgaben durch die Krankenkassen oder müssen sie vielmehr eine größere Eigenverantwortung übernehmen?   Link weiter...

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8. gemeinsame Veranstaltung von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, der Landesvertretung Rheinland-Pfalz und dem Netzwerk Berlin

Webciety - Chancen und Gefahren im Internet


27.05.2009 - Generation Internet: Die zunehmende Teilhabe der Bevölkerung im Internet ist Zeichen einer sich verändernden Gesellschaft. Ob bei studiVZ, facebook, myspace, Wer-kennt-wen, twitter, flickr, Xing oder anderen „Online-Communities“, heute ist fast Jede und Jeder Mitglied in mindestens einem der sozialen Netzwerke im Internet. Die Generation „Webciety“ hat sich ein digitales zweites Zuhause eingerichtet.

Dieser Wandel stellt neue Herausforderungen dar, insbesondere für den Bildungs- und Arbeitssektor. Es entstehen neue Handlungsspielräume, die verlässliche Rahmenbedingungen brauchen. Vor diesem Hintergrund wollen wir verschiedene Aspekte zu dem Thema „Webciety - Chancen und Risiken im Internet“ diskutieren.

Experten aus Wissenschaft, Politik und Medien werden verschiedene Ansätze zu den bisherigen und zukünftigen Entwicklungen einer sich schneller digitalisierenden Gesellschaft untersuchen, unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten im Internet erörtern und neben einer kritischen Evaluation bisheriger Prozesse auch den Blick auf die zukünftigen Anforderungen richten.   Link weiter...

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Hubertus Heil MdB

"Auf der Höhe der Zeit"


20.05.2009 - Das Versprechen der freiheitlichen Demokratie bleibt für viele hohl, wenn es nicht durch ermöglichende Instrumente unterlegt ist. Darum ist Ralf Dahrendorfs sozialer Liberalismus heute aktueller denn je. Eine Würdigung zum 80. Geburtstag.

Ralf Dahrendorf, in den sechziger Jahren einer der geistigen Wegbereiter der sozial-liberalen Koalition, beging am 1. Mai seinen 80. Geburtstag. Seine Ideen sind heute aktueller denn je. Obgleich er seinem Selbstverständnis nach Zeit seines Lebens ein Liberaler war, offenbart sein Verhältnis zur Sozialdemokratie mehr Verbindendes als Trennendes. In der Tat ging Dahrendorf stets "über Grenzen" (so der treffende Titel seine Autobiografie) parteipolitischer Natur hinaus. Dafür gab es auch biografische Gründe. Sein Vater Gustav Dahrendorf hatte in der Weimarer Republik als SPD-Abgeordneter dem Reichstag angehört und sich nach 1933 als Widerstandskämpfer dem Nationalsozialismus entgegengestellt; auch Dahrendorfs jüngerer Bruder Frank ist Sozialdemokrat und gehörte als Staatsrat und Senator Landesregierungen in Hamburg und Berlin an.


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Johannes Jung MdB

"We want Change! Oder lieber doch nicht?"


20.05.2009 - Weite Teile unserer Gesellschaft, unserer Medien und auch viele Sozialdemokraten halten internationales Engagement noch immer für verfassungswidrig und moralisch bedenklich. Doch wer eine bessere Welt will, muss jetzt seinen Beitrag leisten.

Die überwältigende Mehrheit der Menschen auf der Welt ist erleichtert über den Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten. Auch wenn die neue Regierung einige Startschwierigkeiten hatte, bleiben die Begeisterung für und die Hoffung auf Barack Obama ungebrochen. Barack und Michelle Obama werden als direkte Antithese zu Stil und Atmosphäre der Bush-Jahre und als Ikonen des 21. Jahrhunderts wahrgenommen. Dahinter steht der Wunsch nach einer fundamental anderen internationalen Politik und nach einer besseren Welt. Genau dafür soll die demokratische Führungsmacht des Westens sorgen, die Weltmacht USA, an deren Spitze der "mächtigste Mann der Welt" steht.


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Kerstin Griese MdB und Harald Schrapers

"Malefiz mit Digitalisten"


20.05.2009 - Computerspiele machen dick, dumm und gewalttätig - was den Bundeskulturminister nicht daran hindert, den "Deutschen Computerspielpreis" großzügig aus seinem Etat zu fördern. Empfehlenswerter ist der Griff zum analogen Brettspiel.

Der Preis für das beste deutsche Computerspiel 2008 ging an Das schwarze Auge - Drakensang, entwickelt von der Berliner Firma Radon Labs.

112.500 Euro überwies Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) den Entwicklern, und die Computerspielindustrie legte den gleichen Betrag noch oben drauf. Eine Auszeichnung, die zum ersten Mal vergeben wurde. Hingegen existiert der Preis "Spiel des Jahres" für das beste deutsche Brett- und Kartenspiel bereits seit 30 Jahren. Doch dafür hat die Bundesregierung keinen Cent übrig.


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Siegmund Ehrmann MdB

Unsere Verfassung braucht keinen "Rat der Weisen"


20.05.2009 - Response zu Heiko Holste "Schützt die Verfassung vor ihren Freunden!" in der Berliner Republik 2/200.

In der vorigen Ausgabe der Berliner Republik gratulierte der Jurist Heiko Holste dem deutschen Grundgesetz zum 60. Geburtstag und überbrachte, wie es sich bei einem Geburtstag gehört, gute Wünsche für das neue Lebensjahr. Zu den Wünschen für unsere Verfassung zählten eine schlanke Figur, Ruhe vor Staatszielbestimmungen und Parlamentariern, die der Verfassung zu Leibe rücken wollen und ein Weisengremium, dass in Zukunft anstelle der Zwei-Drittel-Mehrheit von Bundestag und Bundesrat über Verfassungsänderungen bestimmen soll. Ob das Grundgesetz weitere 60 Jahre fortbestehen kann, wenn diese Wünsche wahr werden, darf bezweifelt werden.


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19. Innovationsdialog der BERLINER REPUBLIK

Investmentbanking ade? - Die Zukunft des Finanzsystems


11.05.2009 - Viel wird über die Ursachen der Finanzkrise und das akute Krisenmanagement geredet. Nur selten werden Visionen für einen Finanzmarkt der Zukunft offenbar. Aber können wir die Vertrauenskrise überwinden, ohne eine Vorstellung zu entwickeln, welches Finanzsystem in Zukunft erstrebenswert wäre? Reicht es aus, Basel II und die internationalen Rechnungslegungsstandards zu modifizieren oder brauchen wir einen grundlegenden Kurswechsel? Muss die Komplexität des Finanzsystems eingedämmt werden, um einen ordnungspolitischen Rahmen überhaupt zu ermöglichen?   Link weiter...

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